Tomaten die Zweite – Mein Neustart nach der Braunfäule
- florianhoedlmoser
- 8. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Nach der Braunfäule hätte ich auch einfach sagen können: „Das war’s für dieses Jahr mit Tomaten.“
Aber so bin ich nicht. Wenn es im Garten Rückschläge gibt, dann packt mich erst recht der Ehrgeiz.
Zuerst habe ich die befallenen Pflanzen entsorgt – kein Kompost, kein Risiko.
Erde kam in den Garten und die Töpfe habe ich gründlich gereinigt und mit frischer Bio-Hochbeeterde aufgefüllt. Frischer Boden, frischer Start.
Und dann kam die Überraschung: In einer Ecke meines Gartens haben sich ein paar Tomatenpflanzen von selbst ausgesät. Wahrscheinlich Cocktailtomaten, die im letzten Jahr heruntergefallen sind. Sie wirkten gesund, kräftig und waren bereits gut im Wuchs. Ich habe nicht lange überlegt – diese Wildlinge durften in die vorbereiteten Töpfe umziehen.
Ich habe sie tief eingepflanzt, sodass ein gutes Stück des Stängels unter der Erde liegt. Tomaten bilden an diesen Stellen zusätzliche Wurzeln, was ihnen hilft, kräftiger und standfester zu werden. Mit ausreichend Wasser, etwas Mulch und einem geschützten Standort sollten sie schnell anwachsen.
Natürlich weiß ich, dass die Zeit knapp wird. Aber wenn der Herbst mild verläuft, könnte ich tatsächlich noch einige Früchte ernten. Vielleicht nicht in Massen, aber immerhin genug, um zu zeigen: Gärtnern ist nicht nur Planen und Pflegen – es ist auch Hoffen und Dranbleiben.
Jetzt heißt es abwarten, beobachten und Daumen drücken. Und egal, wie es ausgeht – allein dieser zweite Versuch fühlt sich schon wie ein kleiner Sieg an.















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