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Landesgartenschau Schärding 2025

  • florianhoedlmoser
  • 2. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit


Als Teil der Landesgartenschau 2025 in Schärding entstand ein weiterer Schaugarten in Form eines Terrassengartens. Das Projekt zeigt, welche Funktionen Terrassen- und Balkongärten heute übernehmen können – auf sehr begrenztem Raum und gleichzeitig.

Der Garten ist als erweiterter Wohnraum gedacht: als Ort zum Aufhalten, Ernten, Beobachten und Gestalten. Gemüse, Obst und Blühpflanzen finden hier ebenso Platz wie Rückzugsorte für Insekten und andere Tiere. Gerade im städtischen Umfeld entstehen so wertvolle ökologische Nischen, die Lebensraum bieten und das Mikroklima positiv beeinflussen.

Gleichzeitig ist der Terrassengarten auch für den Menschen gedacht – als Ort der Ruhe, des Ausgleichs und der persönlichen Auseinandersetzung mit dem eigenen Grün. Begrünte Flächen wirken temperaturausgleichend, filtern Schadstoffe und tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei.

Was große Gärten auf weitläufiger Fläche leisten, geschieht hier verdichtet: Nutzung, Gestaltung, Ökologie und Aufenthaltsqualität greifen auf kleinstem Raum ineinander. Der Terrassengarten macht sichtbar, welche Herausforderungen – und welche Möglichkeiten – sich aus dieser Konzentration ergeben.



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